| Abfahrt Spanien 1 Spanien 2 Spanien 3 Spanien 4 Abschluss Bettellink |
Reise 2025-26 Einfach oder einfach nur langweilig? Spanien, die zweite in Farbe.
Geplant war wieder mal alles anders, als es eintrifft. Dabei plane ich schon so wenig wie nur irgendwie möglich. Aber fangen wir mit zwei ungeplanten Sonderseiten an. Die Fallas in Pego, in : &
So und nun zum Anfang hier.
Nachdem meine Wasserversorgung endlich wieder zuverlässig funktioniert, brauche ich erstmal einen Ausflug mit dem LKW. Anhänger und Motorrad dürfen auch mit.
Ziel war ein Stausee in den Bergen für ein paar Tage, wie man sieht, ist mir mein Wetterglück treu, und eine Regenwolke begleitet mich.
Aber zum Glück ist fast nichts so unbeständig wie das Wetter und am nächsten Morgen kommt die Sonne raus. Mein Blick am Morgen auf den See (oben rechts). Also Moped aus dem Hänger und mal ne Runde um den See drehen. Erster Halt war ein Bahnhof.
Es ist zwar erst Ende März, aber die Kirschblüte ist schon voll da, und ich habe ein wenig Heimweh nach der Fränkischen Schweiz. Aber zumindest das Mopedfahren geht noch wie dort. Man sieht gut, dass die Mischung zwischen On-Road und Off-Road ganz gut klappt.
Wenn man genau hinsieht, sieht man Mitte-rechts meinen Anhänger.
Weiter geht es zur Staumauer. Als ich herunterblickte musste ich an den kleinen Lukas denken, der im Moment so fasziniert von Staudämmen ist.
Wie so oft sitze ich abends noch draußen und genieße den Sonnenuntergang. Die Ruhe, die Einsamkeit. Die viele Zeit zum Nachdenken. Das Schöne, das ich sehe.
Wieder zurück, fahre ich ein Geburtstagkind zum
Nägelmachen nach Ondara.
Fotografiere auch die Stellen, die sonst keiner von den tausenden Touristen dort fotografiert. :-)
Letzter Abendspaziergang in Pego, wo ich den Winter verbrachte.
Abfahrtsbereit. Plan ist, gemütlich Richtung Westen zu fahren. Ich will einen alten Bekannten aus meiner Werkstattzeit besuchen, der in der Nähe von Sevilla lebt und einen weiteren Bekannten, der sich an der portugiesischen Grenze niedergelassen hat. Wie üblich hatte ich noch keinen Plan, wie es weitergeht, außer dass ich auch mal Sevilla besuchen will, sowie mal ein wenig das mir noch unbekannte Andalusien.
Die Fahrt ging hauptsächlich durch abwechslungsloses ebenen Gelände, das sehr bevölkerungsarm war, dann wieder in die Berge. Dort fand ich einen wunderschönen Standplatz an einem Bach.
Ein paar Fotos vom Platz.
Ich habe spontan beschlossen, ein paar Tage zu bleiben :-)
Aber weiter ging es. Der nächste Stellplatz war nicht minder schön, aber mit sehr viel Betrieb in der Nachbarschaft, auch war die Zu- und Abfahrt äußerst abenteuerlich. Als ich im Juli entdeckte, dass mein Dachkamin mit samt seinem schönen Edelstahldach fehlte, hatte ich sofort die An- und Abfahrt zu diesem Stellplatz in Verdacht...
Weiter ging es nach Chucena. Ein Bild von unterwegs mit dem typischen Stier.
Dort sollte sich ein paar
Kilometer außerhalb mein Bekannter befinden. Also erstmal Standplatz gesucht und auch einen schönen gefunden. (siehe SW Bilder). E-Mail ausgepackt und festgestellt, dass ich nur die Adresse vom Bruder hatte, den gleich auch mal angeschrieben. Es stellte sich heraus, dass er es auch nicht genau wusste... :-) Aber er hatte die richtige E-Mail-Adresse. Also wieder eine geschrieben. Nach zwei Tagen die Auflösung: Ich war ca. 130km zu weit westlich. Nein - kein Kommentar von mir. :-) In der Zwischenzeit habe ich mir mal Chucena ein wenig näher angesehen.
Als Nächstes stand auf dem
Besichtigungsprogramm das Solarwärmekraftwerk
PS10 & PS20.
Also erstmal umgezogen in seine Gegend nach Osuna. Am Samstagabend auf einem sehr großen Parkplatz am Rande der Stadt mich breitgemacht und dem Drang widerstanden, mich auf den asphaltierten Teil zu stellen, statt auf Schotter. War gut so - am Sonntag war
dort nämlich Markt. :-)
Das war aber nicht wirklich ein
Platz, an dem ich länger stehen wollte. Anhänger konnte ich beim
Günther unterbringen, schonmal ein Problem weniger. Meistens merke ich es vorher
und falle darauf nicht mehr rein. Diesmal wollte ich ja was bei
Günther machen, einen Mopedausflug an die portugiesische Grenze
usw... Und es war ja auch kein ganz Fremder, Günther kannte in
ja schon länger. Aber schön war es dort, bis auf die unendlich vielen Fliegen.
An der Autobahnraststätte wollte ich stehen, bis ich einen vernünftigen Stellplatz gefunden habe. Aber es war Privatgrund und so bekam ich nicht vom Besitzer Besuch, sondern von der von ihm alarmierten Guardia Civil. Die waren aber nett und freundlich und waren voll zufrieden, wenn ich mich erst am nächsten Morgen/Mittag, wenn ich ausgeschlafen hatte auf den Weg machen würde. Ich habe auch gleich gute Tipps bekommen, wo ich mich hinstellen kann, besser als die, die ich mir schon angesehen hatte. Auch in Spanien gibt es Menschen, die Ausländer lieber wieder heimschicken wollen, das ist kein reines deutsches Phänomen. :-)
So landete ich am offiziellen Wohnmobilstellplatz in Arahal. Alles kostenlos, und ich durfte dort auch länger stehen. Da blieb ich auch erstmal bis Ende Mai, wo ja meine Tour in die Pyrenäen anstand.
Habe ich verbunden mit der Einkaufstour. Erst Osuna, weiter nach La Puebla de Cazalla (kurz La Puebla).
Gegessen wurde auch, z.B.
gegrillte Makrelen
oder Gagh.
Oder ein Burger.
Langsam musste ich mich um mein Moped kümmern, für den Ausflug in die Pyrenäen. Es wurden unter anderem neue Reifen aufgezogen.
Der Reifenmonteur hat mir in der hinteren Felge eine Macke reingemacht, das habe ich in meiner ganzen Mechanikerzeit nicht mal bei einer Montiereisen-Montage geschafft. Nun war auch klar, der Lack ist ab, und es bewahrheitete sich, nach der Reise sieht sie nicht mehr wie neu aus.
Bei dem Foto hatte Günther schon versucht, mit Feile und Lackstift Einiges zu retten. Aber die neuen Reifen stehen meinem Moped schon gut. Abschied nehmen von meinem Platz in Arahal. Da ich mein zierliches Wohnmobil schon sicher abgestellt wissen wollte, solange ich in den Pyrenäen herumgeistere und ich die 1300km hin und zurück an Diesel sparen wollte (ja, auch die Standgebühren dort), suchte ich einen Platz, an dem ich länger stehen konnte. Offiziell gehen auf den Standplätzen immer nur 72h. War mir in diesem Fall eindeutig zu wenig. Wenn ich da war und länger stand, konnte ich ja bei Bedarf schnell weiterziehen, und es gäbe keine Schwierigkeiten. Geht halt nur, wenn ich vor Ort bin.
Also auf nach La Puebla zur Guardia Civil. Das letzte Mal habe ich auch einen guten Tipp bekommen und vielleicht erlauben sie mir, beim hiesigen Wohnmobilstellplatz (der allerdings 6 Euro die Nacht kostet) länger als 72h zu stehen. Die waren wieder sehr bemüht und haben sich auch gleich mit der Gemeinde kurzgeschlossen. Kurz - ich konnte nicht auf dem offiziellen Wohnmobilplatz zwei Wochen stehen. Dafür haben sie aber einen anderen Platz in einen zukünftigen Industriegebiet, da kann ich länger stehen. Und sogar umsonst. Auch nicht lauter oder hässlicher als der Wohnmobil Stellplatz (außer man braucht einen 2m hohen Zaun um sich herum, ein riesiges Tor, dass sich nur per E-Mail öffnen lässt wenn man berechtigt ist und fußläufige Duschen (naja, die finde ich auch toll)). Da stehe ich immer noch und die Guardia Civil kommt immer mal auf einen Plausch vorbei.
Weiter geht es mit meinem Pyrenäenausflug. Der hat umfangreiches Bildmaterial mit nach Hause gebracht und war auch was Besonderes. Also nochmal Sonderseiten. & Die Pyrenäen in Schwarz Weiß : Wieder zurück, habe ich mich beim Günther erstmal in die Arbeit gestürzt, Das Elektroprojekt erwies sich doch als sehr viel umfangreicher und anspruchsvoller, als angenommen. Deswegen erstmal nur Bilder von einem Ausflug in die angrenzenden Berge. Wollte auch mal sehen, wo ich ein wenig kühler stehen kann. Leider hat es mir meine Solarzellen, also die Verklebung auf den Dach, durch die unterschiedliche Ausdehnung von Wohnkoffer und Solarpaneelen gelöst. Also stehe ich erst mal hier und warte auf neuen Kleber, der hoffentlich alles besser kann. Abmontiert sind sie schon, die Klebereste ebenfalls (Drei Vormittage Arbeit, weil man nachmittags auf dem bis zu 70°C warmen Dach nicht arbeiten kann). Aber erst mal weiter mit den Bildern vom Ausflug in die Berge:
Ein Bild von meinen zwei
Fahrzeugen. Der 1017 bewegt sich momentan nur noch, wenn ich
Wasser auffülle. Das Moped wartet schon ungeduldig, dass es
losgeht.
Kurz zur Gegend: Der Landstrich unterhalb von Sevillia ist eben, langweilig, nicht sonderlich hoch über dem Meeresspiegel und windig. Ähnlich wie in Deutschland Niedersachsen. Aber hier ist der Wind willkommen, weil er die hohen Temperaturen im Sommer erträglich macht und nicht wie in Niedersachsen nur einem den Regen ins Gesicht peitscht. Auch sind hier die Menschen von einer ausgesuchten Freundlichkeit. An der Straße von La Puebla
Richtung Morón (Morón de la Frontera) fängt es an,
hügelreich zu werden, so was wie das Vorgebirge zu der Sierra
de Grazalema. Mein Ziel war aber heute Zahara (Zahara de la Sierra) und der davor liegende See. Aber nun zur Tour und den Bildern.
Sitze, wie so oft abends noch
draußen. Sehe mir den Sonnenuntergang an.
Das ist das Ende des ersten Abschnitts von Spanien-2. Demnächst mehr in diesem Theater. :-)
Hier geht es weiter
|