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Reise 2025-26 Einfach oder einfach nur langweilig? Die Fallas in Pego.
Die
Fallas
in Pego ist sehr viel ländlicher.
Hier geht es traditioneller zu. Trachten stehen im Vordergrund. Bei den Umzügen waren keine 10 Ausländer mit dabei (mich eingeschlossen). Erst bei der Verbrennung wurden es mehr. Ich finde es schon faszinierend, dass man keine 10km vom Strand, wo es von Ausländern (Deutsche, Holländer, Engländer, Russen u.s.w.) nur so wimmelt, was Urspanisches erleben kann.
Es geht hier eigentlich um Trachten und Brauchtum oder besser um das Herumzupfen an denen, die die Trachten tragen. :-) Natürlich
um Musik und Krawall. Jedes Kind zwischen 3 und 77, ob
weiblich oder männlich, rennt mit einer Box (meistens aus
Holz) rum, die gut bestückt ist mit allem was kracht und
funkt.
Der erste Sammelpunkt ist das Altenheim mitten in der Stadt. Die wurden natürlich mit eingebunden. Während man in Deutschland das "sozial verträgliche Ableben" favorisiert um das in die Rentenkassen eingezahlte Geld für Kriege bereit zu stellen, sind hier die Alten tatsächlich noch mit dabei, soweit sie noch können.
Ich darf alles fotografieren, im Gegenteil, es wird für mich extra in Pose gegangen.
Als wir uns auf dem nächsten Platz getroffen haben, gingen fast alle in die Kirche, aber die war eh zu klein. Zeit für ein paar Orangen und dem Drumherum.
Die ersten sichern sich schon mal die besten Plätze für das Feuerwerk.
Natürlich
musste ich mal einen Blick in so eine Box werfen.
Nach der Kirche ging es zum Feuerwerk, natürlich als ein Umzug mit viel Musik. So, erstmal die Bilder von der Kirche zum Feuerwerksumzug. Wieder ein großes Schaulaufen, von schönen Trachten - klassischen und traditionellen.
Großes Sammeln vor dem fertig aufgebauten Feuerwerk.
Dann wurde es gezündet. Viel Bewunderung, viel Qualm und noch viel mehr Explosionslärm und das mehrere Minuten lang.
Im Anschluss war großer Fototermin angesagt. Gruppenbilder wurden gemacht und in Pose gestanden. Wimpel und Bildbände ausgetauscht und da die Temperaturen um 16°C hier als winterlich gelten auch gefroren.
Danach ging es erstmal in die Mittagspause. Es wurde sich ins Vereinsheim zurückgezogen und draußen wurde gekocht, natürlich eine Paella, wir sind ja hier in der Heimatregion der Paella
Ich machte mich auf den Heimweg, um mich für den Abend zu stärken. Habe da noch ein paar Bilder gemacht. Erstmal vorbei an ein paar Figuren, die auf ihren flammenden Tod am Abend warten. Dann an Figuren, die nicht verbrannt werden.
Alles war menschenleer.
Als ich frisch gestärkt am Spätnachmittag wieder zurückgekommen bin, kam ich pünktlich zum Endspurt zum letzten Umzug der feierlichen Verbrennung. Los geht es erst einmal mit dem großen Zupfen. :-)
Aufstellung...
Und los geht es, die Geduld und Ausdauer habe ich doch ein wenig bewundert.
Langsam wurde es dunkel und das Licht schlechter.
Zum Schluss kamen noch die Armen, die den sackschweren Altar spazierengetragen haben. Wahrscheinlich haben die auch noch Bleibatterien für ihre Beleuchtung drin. Sie müssen den auch regelmäßig abstellen, wozu vier Mann mit wirklich massiven Holzstützen nebenherlaufen, um die Last aufzunehmen sodass die Träger nur noch die Balance halten müssen. Wenn sie loslaufen, bringen die sich erstmal im Stand in den Schrittrythmus. Ein Stolpern wäre fatal.
Damit klingt der Umzug aus, und es wird sich schnell gestärkt. Wir (die Schaulustigen) ziehen weiter von Figur zu Figur, die nach der Preisverleihung den Feuer übergeben werden. Hier ist alles Leichtbrennbare, hunderte Liter von Farbe und Unmengen von Styropor im Einsatz. Das mit Unmengen Pyrotechnik und 100en von Litern Benzin und Diesel. Ohne, dass was passiert und es am übernächsten Tag wieder sauberer ist als im doch so sauberen und überreglementierten Deutschland. In dem die sogenannten Verantwortlichen nichts leisten, außer den Finger zu erheben, sich an Verboten und Vorschriften ergötzen und sich an ihrer Macht zu berauschen.
Kurze Pause und neben dran geht es weiter.
So, das war die Fallas 2026 aus der Kleinstadt Pego. Ich war gerne Gast. Hat mir sehr gut gefallen. Das hat man gemerkt und sieht es sicher auch an den Bildern, dass ich als Gast gerne gesehen war. Wieder habe ich es sehr bedauert, dass ich überhaupt kein Sprachtalent habe, ich nicht in Gespräche mit den vielen Menschen eintauchen kann und immer nur stiller Beobachter sein kann. Die Kostüme sind ein Fest aus Formen und Schattierung (gut in der Schwarzweiß-Seite zu sehen) und Farben. Zum Schluss lasse ich es nochmal
Krachen :-)
Zu den Schwarzweiß-Bildern.
Hier geht es wieder zurück zur Spanien 2
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